10.01.2018

Internationaler Architektur-Kongress mit Top-Besetzung

Kongress begleitet vier gleichzeitig stattfindende Spezialmessen

Vom 10. bis 12. Januar wird die Messe Essen zur Bühne für die Baufachtage West – mit dem Internationalen Architektur-Kongress als herausragende Auftaktveranstaltung. Mit Doriana Fuksas von Massimiliano Fuksas architetto in Rom und Sara Klomps von Zaha Hadid Architects in London präsentieren sich zwei weltweit bedeutsame Architekturbüros zum Thema „Neues Bauen mit Stahl – Baukultur im urbanen Kontext“ am 10. Januar 2018 in der Messe Essen. Mit durchschnittlich rund 1.000 Teilnehmern zählt der Kongress zu den wichtigsten Architekturveranstaltungen in Europa und findet parallel zu der CONSTRUCT IT, INDUSTRIAL BUILDING, InfraTech sowie acqua alta statt.

Zu den weiteren Teilnehmern zählen die renommierten Architektur- und Ingenieurbüros Benthem Crouwel Architects aus Amsterdam, Carlos Ferrater Partnership aus Barcelona, Cobe aus Kopenhagen, kadawittfeldarchitektur aus Aachen, Knight Architects aus London und schlaich bergermann und partner aus Berlin. Bereits zum neunten Mal veranstalten die Wirtschaftsvereinigung Stahl in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und dem Industrieverband Feuerverzinken die etablierte Informationsplattform für Architekten, Ingenieure, Stadtplaner sowie öffentliche und private Bauherren.

Referenten sprechen über Visionen für die Baukultur der Zukunft

Gezeigt werden aktuelle Architekturprojekte mit energieeffizienten und wirtschaftlichen Trag- und Fassadenstrukturen aus Stahl im urbanen Kontext. Die international erfolgreichen Büros berichten von neuen Gewerbe- und Wohnimmobilien sowie über kreative Geschossbauten für unterschiedliche Nutzungen. Die Referenten zeigen außerdem architektonisch anspruchsvolle Bauwerke der Verkehrsinfrastruktur als notwendige Voraussetzung für florierendes Leben und Arbeiten im städtischen Umfeld. Zuletzt sorgte das von Fuksas im römischen Stadtteil Eur entworfene Konferenzzentrum Nuovo Centro Congressi für Furore. Das wolkenförmige „Nuvola“ überzeugt durch den Kontrast zwischen kubischer Außenhülle und biomorphem Kern und setzt mit Glas und Stahl ein Zeichen zeitgenössischer Baukunst.

 

Programm – Internationaler Architektur-Kongress, 10. Januar 2018, Essen
 
 
08:00 Uhr
Teilnehmerregistrierung / Get-together

 
09:00 Uhr
Begrüßung
 
 
 
Hans Jürgen Kerkhoff

Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl

Vorsitzender Stahlinstitut VDEh
 
 
 
Ernst Uhing

Präsident

Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
 
 
 
Paul Niederstein

Vorstand

Industrieverband Feuerverzinken e.V.
 
 
 
Eröffnung

Internationaler Architektur-Kongress 2018
 
Ina Scharrenbach

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und

Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
 
 
 
Moderation
 
Kerstin Hermes

rbb-Rundfunkmoderatorin
 
 
 
Die Stadt weiterentwickeln –

Bauen im urbanen Kontext mit Stahl
 
Gerhard Wittfeld

kadawittfeldarchitektur, Aachen/Berlin
 
 
 
Klare Formen und konstruktive Ästhetik –

Minimalistische Architektur mit Stahl
 
Caroline Nagel

COBE, Kopenhagen

 

Programm – Fortsetzung
 
 
10:40 Uhr
Kaffeepause
 
 
 
Leichtigkeit und Effizienz –

Ein Beitrag zur Baukultur
 
Prof. Dr. sc.tech. Mike Schlaich

schlaich bergermann partner, Stuttgart/Berlin
 
 
 
Verbinden, ohne zu trennen –

Beweglicher Stahlbrückenbau
 
Martin Knight

Knight Architects, High Wycombe
 
 
 
Dynamische Stadtarchitektur –

Spektakuläre Großbauten aus Stahl
 
Sara Klomps

Zaha Hadid Architects, London
 
 
13:00 Uhr
Lunch
 
 
 
Architektur für zeitgemäße Mobilität –

Infrastrukturprojekte mit Stahl
 
Joost Vos

Benthem Crouwel Architects, Amsterdam
 
 
 
Skulpturale Bauten in Stahl –

Die freie Form als Architekturkonzepte
 
Doriana Fuksas

FUKSAS, Rom
 
 
 
Konstruktive Logik und

harmonische Gestaltung –

Urbaner Stahlbau mit mediterranem Flair
 
Borja Ferrater

Carlos Ferrater Partnership OAB, Barcelona
 
 
 
Schlussworte
 
Dr. Reinhard Winkelgrund

Wirtschaftsvereinigung Stahl
 
 
15:30 Uhr
Gelegenheit zum Besuch der Messen

INDUSTRIAL BUILDING,

CONSTRUCT IT, InfraTech

und acqua alta